Geschichte

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Beelen -ein Ort mit rund 6.500 Einwohnern- liegt im Ostmünsterland und umfasst eine Fläche von 3.114 ha. Die Kreisstadt Warendorf, die über schöne Wege auch mit dem Rad zu erreichen ist, liegt 10 km entfernt.

Beelen hat eine lange Geschichte. Die ältesten Funde, die dies belegen, stammen aus der Frühzeit. Sehr alte Spuren dafür fand man 1928 am Axtbach in der Bauernschaft Hörster. Die entdeckten Urnen, Münzen und Schmuckstücke weisen auf die ersten Jahre nach Christus hin. Im hochgelegenen Teil dieser Bauernschaft muss eine größere frühgermanische Siedlung vorhanden gewesen sein. Urnen mit Knochenfett gefüllt wurden 1932 und 1934 gefunden, so dass diese Vermutung sehr nahe liegt.

Im Jahre 1991 stieß man bei Straßenbauarbeiten zwischen der B 64 und der Westkirchener Straße auf ein ausgedehntes Gräberfeld, dass ein eindeutiges Zeugnis für sächsische Siedlungtätigkeit im westfälischen Raum war. In der Nähe wurden Siedlungsüberreste aus dem 9. und 11. Jahrhundert gefunden. Das machte die Forscher neugierig und bei weiteren Ausgrabungen fand man fünf Körpergräber, sowie mehrere Brandgräber. Das früheste Grab stammt aus der Zeit um 500 n. Christus. Besonders die wertvollen Gräberbeigaben beeindruckten die Archäologen.

Eine alte Urkunde des Bistums Münster bestätigt, dass im Jahr 920 in Beelen die erste Kirche eingeweiht wurde. Unter Berufung auf diese Urkunde feierte die Gemeinde 1995 das 1075-jährige Ortsjubiläum.

In Beelen pflegt man viele alte Traditionen, fühlt sich aber auch dem Fortschritt verpflichtet. Anhand der Statistik ist zu erkennen, dass die Einwohnerzahl in Beelen von 1970 bis Heute von ca. 4.000 auf rund 6.500 Einwohner anstieg. Durch großzügige Bereitstellung von Baugebieten ist dies möglich geworden. Aber ein besonderes Augenmerk richtet man in Beelen auch auf eine gute Infrastruktur, die für ein angenehmes Wohn- und Aufenthaltsklima sorgt. Zwei Kindergärten und eine Kindertagesstätte, eine  Grundschule, Angebot Offene Ganztagsschule (OGS) an der Grundschule,  VHS – und Musikschulangebot, Jugendheim, acht Kinderspielplätze, Pfarrheim, Bücherei, zwei Altenpflegeheime, ausreichende ärztliche Versorgung, zwei Sporthallen, drei Sportplätze, ein Boule-Platz, ein Skater-Platz, ein Beachvolleyball-Platz, fünf Tennisplätze, eine Tennishalle, sechs Kegelbahnen und ein gut ausgebautes Netz von Wander- und Radwegen macht Beelen im Bereich der Infrastruktur attraktiv. Hinzu kommt eine verkehrsgünstige Anbindung an Münster, Bielefeld und das Ruhrgebiet.

Dennoch bleibt Beelen ein Ort, der im „Grünen“ liegt. Natur pur genießen ist hier leicht möglich. Beelen ist ein ideales Fleckchen für thematische Pättkestouren. Anbindungen durch Radwege an andere Städte sind ideal gegeben. An vielen Stellen ist in Beelen die Natur noch unberührt. Herrliche Fotomotive sind zu finden. Beelen ist auch ein hervorragendes Ziel für Tagesradtouren. Wer die verborgenen Schönheiten mit spezieller Führung kennen lernen- möchte, kann eine geführte Tour mit einem Beelener Heimatfilmer buchen. Auch für Vereine, Betriebsgemeinschaften und Gruppen ist Beelen ein interessantes Ausflugsziel. Informationen zu den geführten Radtouren sind bei der Gemeindeverwaltung Beelen (www.beelen.de) zu erhalten.

Quelle: Internetseite der Gemeinde Beelen