Wandergruppe des Heimatvereins

Seit Jahren gehört unsere Wandergruppe zum festen Bestandteil des Beelener Heimatvereins. Regelmäßig unternimmt die Gruppe meist von Bernhard Ostholt und Dieter Krüger ausgearbeitete Touren in die nähere und weitere Umgebung. Jeder kann mitwandern. Termine siehe nebenstehende Auflistung (auf dem Handy: unten).

Ansprechperson der Wandergruppe: Bernhard Ostholt, Tel.: 1296


Berichte zu den Wanderungen:

  • Schöne Ausblicke in die frühlingshafte Natur

    Ins Wandergebiet Hoher Hagen in Ennigerloh zog es diesmal 11 Beelenerinnen und Beelener. Sie wunderten sich, wie sehr sich die Natur in den letzten 8 Tag von einer Schneelandschaft in eine frühlingshafte Hügellandschaft verwandelt hatte. Die Teilnehmer hatten vom Höhenweg immer wieder schöne Ausblicke in die Umgebung, sogar bis nach Neubeckum hinüber. An den Sträuchern am Wegesrand konnte man immer wieder Haselblüten und andere Sprösslinge entdecken. Angenehme Temperaturen und wenig Wind machten auch diese Tour zu einem tollen Naturerlebnis. Die Feld- und Waldwege führten die Gruppe durch die fast unbewohnte Bauernschaft bis an den Ortsrand von Neubeckum, von wo aus es nach ein paar hundert Metern entlang der Angel wieder zurück in Richtung des hohen Hohen Hagen ging. Das Bächlein schlängelte sich hier durch die bestellten Felder und entlang der Wallhecken zurück zum Wanderparkplatz in der Bauernschaft Hoest. Auf dem Rückweg ging es zunächst in die City der Zementstadt, um dort im Einkaufszentrum die verdiente Kaffeepause einzulegen. Die nächste Wanderung findet am Dienstag, 17.03.2026 statt.

  • Weihnachtliche Stadtführung bei schönstem Wetter in der Pütt-Stadt

    Schon bei der Ankunft in der Beckumer City wurden die 13 Heimat- und Wanderfreunde aus Beelen direkt von der Stadtführerin, Frau Eva Hübscher, vor der St. Stephanus Kirche empfangen. Hochmotiviert ging die kompetente Stadtführerin gleich ans Stadtmodelle, um den Gästen einen kompakten Überblick vom Grundriss der Stadt Anfang des 19. Jahrhunderts und seiner geschichtlichen Entwicklung zu geben. Von dort ging es hinüber zur St. Stephanus Kirche, die von einem großen neugestalteten Kirchplatz umgeben ist, der einst auch als Friedhof genutzt wurde. Die Kirche wurde 1967 vom Bischof, Joseph Höffner, in den Rang einer Propsteikirche erhoben, ist jedoch heute nur noch die alleinige katholische Pfarrkirche der Stadt. Frau Hübscher gab den Beelenern auch hier einen geschichtlichen Abriss und ging auf einige bedeutsame Kunstwerke, aber besonders auf die fast einzigartige pneumatische Orgel vom Erbauer Joh. Klais, das Taufbecken und dem im Chor befindlichen Prudentiaschrein ein. Dieser Schrein, aus vergoldeten Silber und Kupfer, wurde um 1230 erbaut. Dieses ganz besondere Juwel ist wohl nur einmal in Westfalen existent und beeindruckte die Gruppe ganz besonders, da sie es direkt in Augenschein nehmen konnten.

    Nach dieser beeindruckenden Kirchenführung, ging es zum nahen Marktplatz, wo sich die Wanderfreunde zu einer kurzen Glühweinpause niederließen und sich einen ersten Eindruck verschafften. Hier interessierte besonders das Gebäude des heutigen Stadtmuseum, welches bis kurz nach der kommunalen Neuordnung als Stadtverwaltung diente. Es hatte jedoch eine wechselhafte Geschichte, so waren dort in früherer Zeit auch das Amtsgericht, die Apotheke, die Sparkasse, die Stadtwache, die Polizeistube und auch einmal ein Gefängnis untergebracht. In der gesamten Stadt gibt es jedoch nur einige wenige Fachwerkhaus, was auf mehrere Stadtbrände zurückzuführen ist. Dafür beeindrucken mehrere historische Geschäftsgebäude mit prachtvollen Fassaden.

    Auf dem weiteren Weg erklärte Frau Hübscher, warum Beckum auch als Pütt-Stadt bezeichnet wird, denn hier hatten in früheren Jahren die Stadtbrunnen zur Wassergewinnung eine ganz besondere Bedeutung. Aber auch wie die Brauerei Stiefel-Jürgens zu ihren Namen kam und wo der Pulverschuppen zu finden ist. Ein weiteres Highlight war ein sehr schön renoviertes Ackerbürgerhaus im nahen Umfeld des Marktplatz. Beim Gang durch die Fußgängerzone ging Frau Hübscher auch auf die an mehreren Stellen verlegten Stolpersteine ein und erinnerte so mit bewegenden Worten an die Greultaten der Nazis. Den Abschluss fand die Führung im historischen Gebäude am Marktplatz, wo das Cafe Extrablatt zu Kaffee und Kuchen einlud und die Teilnehmer das Wanderjahr abschlossen. Die nächste Wanderung findet am Dienstag, 20.01.2026 statt.

  • Auf den Spuren der Prälaten
    Wanderfreunde im Südfeld in Marienfeld an einem Waldrand am Prälatenweg, der die Klosteranlegen von Clarholz, Herzebrock und Marienfeld miteinander verbindet

    Die Wandergruppe des Heimatvereins Beelen begab sich am Dienstag auf die Spuren der Prälaten, die über Jahrhunderte die Klöster in Clarholz, Herzebrock und Marienfeld betreuten. 13 Wanderfreunde hatten sich dazu bei idealem Wanderwetter auf dem Weg nach Marienfeld gemacht. Bei früheren Wanderungen in Clarholz und Herzebrock ist die Gruppe auch immer wieder auf diesen Wander- und Radweg gestoßen, der mit einer blauen Mitra auf weißen Untergrund gekennzeichnet ist. Diese Wege und Pfade verlaufen immer durch Feld und Flur und durch schöne Mischwälder und wunderschöne Alleen zu den Klöstern. Da der Wettergott es auch wieder gut mit den Teilnehmern meinte, konnten sie den Gang durch die freie Natur sichtlich genießen. Anschließend gab es im Cafe Sascha noch sehr leckeren Kuchen, was den sehr schönen Nachmittag abrundete. Die nächste Wanderung findet am Dienstag, 23.09.2025 statt.

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