Wandergruppe des Heimatvereins

Seit Jahren gehört unsere Wandergruppe zum festen Bestandteil des Beelener Heimatvereins. Regelmäßig unternimmt die Gruppe meist von Bernhard Ostholt und Dieter Krüger ausgearbeitete Touren in die nähere und weitere Umgebung. Jeder kann mitwandern. Termine siehe nebenstehende Auflistung (auf dem Handy: unten).
Ansprechperson der Wandergruppe: Bernhard Ostholt, Tel.: 1296
Berichte zu den Wanderungen:
- Schöne Winterwanderung bei Sonnenschein
am Rande der Bauernschaft Beller Am Rande der Mähdrescherstadt begaben sich 19 Wander- und Heimatfreunde, darunter auch 2 neue Wanderinnen, bei schönsten äußeren Bedingungen auf Wanderschaft. Gestartet wurde vom Parkplatz der Außenwerkstatt der Gesamtschule an der Oesterweger Straße. Schon kurz danach ging es über abgelegene Feld- und Waldwege in Richtung der Bauernschaft Rheda. An der Strecke hatten die Landwirte, die in dieser Jahreszeit üblichen Pflege der Hecken und Wälder weitestgehend abgeschlossen. Auch die Wanderwege und Pfade waren wieder gut begehbar, da das Wetter in den vorausgegangenen Tagen es wieder gut mit der Wanderschar meinte. Die Teilnehmer genossen sichtlich die fast unberührte Natur und das herrliche Wetter. Leider wurde nur wenig Wild gesichtet. Die Tour führte im Beller Feld am Seniorenheim Hornauer und im weiteren Verlauf auch an den bekannten Jägerhof vorbei. Die Bauernschaft ist durchzogen von der Straße “Im witten Sand”, die die Gruppe auch wieder zurück zum Parkplatz führte. Hier freuten sich alle darüber, dabei gewesen zu sein und auf eine gute Tasse Kaffee in der Eisdiele. Die nächste Wanderung findet am Dienstag, 18.03.2025 statt.
- Eine Tour mit mehreren Highlights
Die Teilnehmer vor der barocken Toranlage mit der Zugbrücke. Im Hintergrund ist das Herrenhaus, etwa aus dem Jahr 1450, auf der Hauptinsel zu sehen. Mit dieser Wanderung lockten die Organisatoren die Wanderfreunde hinter dem warmen Ofen hervor. Denn 25 Wanderer*innen ließen sich diese Tour nicht entgehen und wurden mit einer in Raureif bedeckten Naturkulisse entschädigt. Auf dem Hinweg legten die Teilnehmer in der Bauernschaft Schäringfeld am Geburtshaus von Augustin Wibbelt einen Zwischenstopp ein und besuchten die Wibbelt Kapelle. Hier hin wurden der Leichnam des Heimatdichter, der 1947 verstarb, später umgebettet. Als die Wandergruppe geschlossen in der Kapelle verweilte, ließ es sich Heinz Mertens nicht nehmen, und trug das wohl bekannteste Gedicht “Dat Pöggsken” vor. Und der gebührende Applaus war ihm sicher. Das Gedicht mit einer netten Illustration verteilte Bernhard Ostholt am Ende der Wanderung an jedem Teilnehmer.
Die eigentliche Wanderung begann danach am Rande des Dorfes im Sportpark. Zunächst ging es ums Dorf herum, um über das Hellbachpättken ins Zentrum zu gelangen. Vorbei an der Pfarrkirche ging es gleich an der gegenüberliegenden Seite wieder hinaus ins freie Feld, wo sich an diesem Nachmittag die Natur von ihrer schönsten Seite zeigte. Die Bäume und Sträucher waren vom Raureif bedeckt und bildeten eine tolle Winterkulisse im spärlichen Sonnenschein. Weiter ging es über ruhige Pfade entlang des Waldes im Sundern, den die Gruppe dann spät auch noch durchwanderte. Dieser Waldweg führte dann im weiteren Verlauf auch direkt zum Haus Vorhelm. Eine Wasserburg ganz abgelegen am Rande des Forstes vor den Toren des Dörfchens. Umgeben ist die Burg von einer Gräftenanlage, bestehend aus sechs Inseln. Auf der Hauptinsel steht das Herrenhaus. Auf der Vorinsel liegen die Wirtschaftsgebäude, die erst im 19. Jahrhundert erbaut wurden. Zwei Inseln sind reine Garteninsel. Außerhalb der Gräften befinden noch zwei historische Mühlen und ein Schafstall. Ab 1707 war der Graf Droste zu Vischering Besitzer der Anlage, ehe es 1974 an den Reichsgrafen von Schall-Riancour vererbt wurde. Die Wanderer waren begeistert von der Tour und den vielen neuen Eindrücken. Auf dem Heimweg gab es dann noch eine schöne Belohnung im Cafe Zimmermeier in Enniger. Die nächste Wanderung findet am Dienstag, 18.02.2025 statt.
- Die Wanderfreunde des Heimatvereins In der wohl ruhigsten Bauernschaft von Oelde
Die Organisatoren der monatlichen Dienstagswanderung hatten die Teilnehmer der letzten Tour in eine recht unbekannte Gegend von Oelde entführt. So kam unterwegs einmal Ausspruch: Von hier wüsste ich nicht, wie ich nach Hause kommen würde. Aber das ist etwas, was die Wanderungen immer wieder so spannend und interessant machen. Nur einen Steinwurf hinter Lette gelegen und doch war vorher kaum jemand dort. Die Waldkapelle Am Landhagen in Oelde, die von der Oelder Künstlerin, Regina Liekenbrock entworfen und geplant wurde, war Ausgangspunkt für eine tolle Nachmittagstour. Der lehrende Christus, ist die Bezeichnung des Kunstwerks. Wie ein offenes Zelt im Wald wurde die Kapelle errichtet, in dessen Zentrum sich eine abstrakte Jesusgestalt befindet. An den Seiten erstreckt sich ein Figurenband, das das Gleichnis des Sämanns symbolisiert. Leider ist der Zugang zur Kapelle sehr verwildert und vermüllt, was der religiösen Stätte und dem Kunstwerk alles andere als würdig ist.
Von dort ging es über schöne Pfade durch den angrenzenden Wald und weiter durch Feld und Flur. Dort war das Wintergetreide bereits gut im Wuchs, was zur Zeit die Münsterländer Parklandschaft prägt. Der Himmel war zwar bewölkt, jedoch war es recht windstill, so dass der Gang durch Natur recht wohltuend war. Was auch an der Ruhe in dieser Bauernschaft liegt. Die Tour verlief im Dreieck Lette, Möhler und Oelde, wobei die Orte nur auf Sichtweite passiert wurden. Wegen der frühen Dunkelheit wurde die Kaffeepause in Herzebrock im netten Cafe des St.Josefs-Hauses eingelegt. Die nächste Wanderung findet am Dienstag 10. 12.2024 in Wiedenbrück statt. Dort gibt es wieder eine Kombination aus einer Wanderung um den Emssee und einer weihnachtlichen Stadtführung.